Kandidatin Sandra Krebs
Kandidatin Sandra Krebs © BK-Productions


Wohnort: Friedelsheim

Alter: 24

Ausbildung/Arbeitsplatz: Industriekauffrau/ Pfalzwerke Aktiengesellschaft

Interessen: tanzen, Freiwillige Feuerwehr, Kerwebuwe & -mädels


Auf einem Familienweingut aufgewachsen, gehört Wein für Sandra schon lange zum Alltag. Besonders begeistert die 24-Jährige der Riesling, gerade weil er so viele Facetten zeigt. Am liebsten genießt die ehemalige Weinprinzessin von Friedelsheim und Gönnheim ihren Wein dort, wo Menschen zusammenkommen: auf Weinfesten, bei Feiern oder in geselliger Runde mit Freunden und Familie. Gemeinschaft spielt auch abseits des Weins eine große Rolle für sie. Die Industriekauffrau engagiert sich bei der Freiwilligen Feuerwehr, den Kerwebuwe und -mädels sowie in der Ortsgemeinschaft und hilft bei der Organisation von Festen in ihrem Heimatort. Den Ausgleich dazu findet sie beim Tanzen. Im #TeamPfalz möchte Sandra offen auf Menschen zugehen, sie miteinander ins Gespräch bringen und ihre Begeisterung für die Pfalz weitergeben.


Interview mit Sandra Krebs

Warum möchtest du Teil des #teampfalz 2026/2027 sein?
Ich möchte Teil des #teampfalz 2026/2027 sein, weil ich die Vielfalt und Einzigartigkeit der Pfalz authentisch nach außen tragen möchte. Die Pfalz hat so viel mehr zu bieten als ihre beeindruckenden Weinberge – sie steht für Lebensfreude, Gastfreundschaft, Tradition und gleichzeitig für Innovation. Ich möchte deutlich machen, dass Wein weit mehr ist als das Endergebnis. Hinter jeder Flasche stecken viel Leidenschaft, handwerkliches Können, Erfahrung und harte Arbeit. Außerdem verbindet Wein Menschen. Er schafft Begegnungen, erzählt Geschichten und ist ein wichtiger Teil der pfälzischen Kultur. Als Mitglied des #teampfalz möchte ich diese Begeisterung weitergeben, Menschen für unsere Region begeistern und zeigen, wie vielfältig, modern und lebendig die Pfalz ist. Ich möchte als authentische Botschafterin dazu beitragen, das positive Bild unserer Weinregion zu stärken und ihre Werte mit Freude und Überzeugung zu repräsentieren.

Woher kommt dein Interesse für das Thema Wein?
Aufgewachsen bin ich auf unserem Familienweingut Walter Krebs in der Pfalz. Dadurch wurde ich schon früh in die Arbeit rund um den Weinbau einbezogen und habe ein großes Interesse an der Weinbranche entwickelt. In der Pfalz wächst man nicht nur zwischen Weinbergen auf – man wächst auch mit den Traditionen, den Geschichten und den Menschen auf, die diese Region prägen. So habe ich früh erfahren, wie eng Wein mit unserer Kultur und unserem gesellschaftlichen Leben verbunden ist. Ob bei der Lese, auf Weinfesten oder bei gemeinsamen Gesprächen mit Familie, Freunden und Gästen: Wein bringt Menschen zusammen und schafft besondere Momente.

Welche Rebsorten stehen für dich für die Pfalz? 
Für mich steht der Riesling wie keine andere Rebsorte für die Pfalz. Er verkörpert die lange Weinbautradition unserer Region und zeigt mit seiner Vielseitigkeit eindrucksvoll, wie unterschiedlich unsere Böden und Lagen sein können. Besonders beeindruckt mich, wie wandelbar er ist: Ob als Stillwein, Perlwein oder Schaumwein, trocken oder fruchtig – selbst als klassische Pfälzer Weinschorle zeigt der Riesling seinen ganz eigenen Charakter. Genau diese Vielseitigkeit macht ihn für mich so besonders. Er bietet für jeden Geschmack das Passende und ist damit ein perfekter Botschafter für die Pfalz. Daneben gehören für mich auch Grauburgunder, Weißburgunder und Sauvignon Blanc zur Pfalz, da sie hier hervorragende Bedingungen finden und immer beliebter werden. Im Rotweinbereich verbinde ich die Pfalz besonders mit Spätburgunder und Dornfelder.

Wo bzw. wie genießt Du Deinen Lieblingswein?
Meinen Lieblingswein genieße ich am liebsten auf Weinfesten oder bei Geburtstagsfeiern. Für mich gehört Wein vor allem zu geselligen Momenten und einer schönen Atmosphäre. Ich mag es, gemeinsam mit Freunden, Familie oder Bekannten anzustoßen, gute Gespräche zu führen und besondere Anlässe zu feiern.

Welchen Tipp/Hack würdest du absoluten Wein-„Neulingen“ empfehlen?
Ich würde Wein-Neulingen empfehlen, ganz unvoreingenommen an das Thema heranzugehen. Es gibt kein Richtig oder Falsch und man muss kein Experte sein, um Wein zu genießen. Am besten probiert man sich durch verschiedene Weine, Rebsorten, Ausbaustile oder Weine aus unterschiedlichen Lagen und tauscht sich mit Winzerinnen, Winzern oder Freunden darüber aus. So entdeckt man ganz entspannt seinen persönlichen Favoriten.

Wie glaubst Du, kannst Du Deine Generation fürs Thema Wein begeistern? 
Ich glaube, dass man meine Generation vor allem mit Authentizität und echten Erlebnissen für das Thema Wein begeistern kann. Viele junge Menschen interessieren sich dafür, möchten aber einen unkomplizierten Zugang finden. Deshalb ist es wichtig, Wein verständlich und nahbar zu vermitteln – ohne komplizierte Fachbegriffe oder Vorurteile. Über Social Media lassen sich spannende Einblicke in den Weinbau geben und zeigen, wie viel Leidenschaft, Handwerk und Persönlichkeit hinter jeder Flasche steckt. Gleichzeitig sind persönliche Begegnungen, zum Beispiel auf Weinfesten, Weinproben oder direkt auf dem Weingut, besonders wertvoll. Wer die Menschen hinter dem Wein kennenlernt und die Atmosphäre selbst erlebt, entwickelt oft eine ganz andere Verbindung dazu.

Was sind für dich wichtige Trends in der Weinszene?
Aus meiner Sicht wird die Weinszene aktuell vor allem von bewusstem Konsum, Qualität und modernem Marketing geprägt. Verbraucher interessieren sich heute nicht nur für den Wein selbst, sondern auch für seine Herkunft, die Menschen dahinter und die Geschichte des Weinguts. Authentizität und Nahbarkeit spielen dabei eine immer größere Rolle – beispielsweise durch Storytelling, persönliche Einblicke oder Etiketten, die besondere Momente und Emotionen vermitteln. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach alkoholfreien oder alkoholreduzierten Weinen, insbesondere bei jüngeren Konsumenten. Auch der Klimawandel verändert die Weinwelt nachhaltig und führt dazu, dass neue Rebsorten und innovative Anbaumethoden an Bedeutung gewinnen.

Worin liegt für dich die Stärke des Pfälzer Weines und was macht ihn so einzigartig?
Die größte Stärke des Pfälzer Weins liegt für mich in seiner Vielfalt. Dank der unterschiedlichen Böden, Lagen und des milden Klimas entstehen Weine mit ganz unterschiedlichen Charakteren – von frischen, eleganten Rieslingen bis hin zu kräftigen Burgundersorten. Dadurch bietet die Pfalz für nahezu jeden Geschmack den passenden Wein. Einzigartig macht den Pfälzer Wein aber nicht nur seine Qualität, sondern auch die Menschen, die dahinterstehen. Hier treffen jahrhundertealte Traditionen auf neue Ideen und moderne Ansätze. Viele Weingüter werden seit Generationen familiengeführt und verbinden Erfahrung mit Innovation und einem nachhaltigen Blick in die Zukunft.

Abseits von Wein, was hast Du für andere Interessen?
Auch abseits des Themas Wein bin ich ein sehr aktiver und vielseitig interessierter Mensch. In meiner Freizeit tanze ich leidenschaftlich gerne – das ist für mich der perfekte Ausgleich und hat mich über die Jahre Teamgeist, Disziplin und Durchhaltevermögen gelehrt. Ein weiterer wichtiger Teil meines Lebens ist mein ehrenamtliches Engagement. Ich bin Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und engagiere mich außerdem bei den Kerwebuwe- und mädels. Darüber hinaus bin ich in der Ortsgemeinschaft aktiv und unterstütze die Organisation und Gestaltung von Festen in meiner Heimat. Dabei bringe ich mich nicht nur bei der Planung und Durchführung ein, sondern gestalte auch Flyer und kreative Inhalte für Veranstaltungen. Dieses Engagement liegt mir sehr am Herzen, denn hier stehen Gemeinschaft, Zusammenhalt und der Einsatz für andere im Mittelpunkt. 

Welche Botschaft möchtest du mit dem #teampfalz im Amtsjahr übermitteln?
Im Amtsjahr möchte ich zeigen, dass die Pfalz eine Region ist, auf die man stolz sein kann. Sie verbindet Tradition mit Moderne, bietet eine einzigartige Kulturlandschaft und lebt vor allem von den Menschen, die sie mit ihrem Engagement prägen. Als Mitglied des #teampfalz möchte ich dazu beitragen, diese Begeisterung weiterzugeben und die Pfalz authentisch nach außen zu vertreten. Mir ist außerdem wichtig, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Ob bei Weinfesten, Messen oder anderen Veranstaltungen – ich möchte offen auf Menschen zugehen, Begegnungen schaffen und zeigen, wie herzlich und gastfreundlich unsere Region ist. Wenn Besucher die Pfalz mit einem Lächeln verlassen und gerne wiederkommen und vielleicht sogar ihre neue Lieblingsflasche Pfälzer Wein mit nach Hause nehmen, dann haben wir viel erreicht. Ich wünsche mir, dass das #teampfalz Menschen jeden Alters für unsere Region begeistert und vermittelt, dass die Pfalz nicht nur ein Ort ist, den man besucht, sondern ein Lebensgefühl, das man erlebt.